Unser Statement zur gestrigen Zensurzonen-Debatte im Nationalrat
Wir als Marsch fürs Leben haben die gestrige Debatte und Abstimmung natürlich intensiv verfolgt und wurden von mehreren Seiten überrascht.
Es war sehr schön so viele Pro Life Reden im Österreichischen Parlament zu hören. Das hat sehr lange gefehlt und freut uns über die Maßen! Ein herzliches Dankeschön an all die Redner für Ihr Bekenntnis zum Lebensschutz!
Auf der anderen Seite war es sehr enttäuschend zu sehen, wie Verfechtern des Lebensschutzes das Wort von der eigenen Partei nicht gestattet wurde. Man fragt sich wo hier noch die Interessen eines christlichen und lebensbejahendes Menschenbildes vertreten werden.
Dies hat sich auch darin gezeigt, daß ein Antrag der NAbg. Schuch-Gubik, der wesentliche Forderungen des Marsch fürs Leben und anderer Pro Life Organisationen enthielt, wie etwa der Ausbau der Beratung für Schwangere in Not, eine verpflichtende Bedenkzeit und die Hervorhebung von Alternativen zur Abtreibung, neben den Regierungsparteien SPÖ und NEOS, auch von allen anwesenden Abgeordneten der ÖVP abgelehnt wurde oder deren Abgeordnete fluchtartig den Saal verließen.
Wir fordern die ÖVP daher klar dazu auf, hier Stellung zu beziehen und alles daran zu setzen, die von den Koalitionspartnern geforderten ‚Schutzzonen‘ zu verhindern. Wenn man ausgerechnet die Abgeordnete bei einem Lebensschutzthema nicht sprechen lässt, die für ihre klare Lebensschutzposition gewählt wurde, dann fragt man sich, wen die ÖVP mit ihrem angeblichen Bekenntnis zum christlichen Menschenbild noch täuschen will.
Wien, am 27.03.2026
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Marsch fürs Leben
Anna Maria Soldo
